The Seven Deadly Sins: Origin — Veröffentlichungsdetails und Gameplay-Systeme erklärt

The Seven Deadly Sins: Origin gehört zu den am meisten erwarteten Mobile- und Cross-Platform-RPG-Projekten, die auf der weltweit bekannten Anime- und Manga-Reihe von Nakaba Suzuki basieren. Entwickelt von Netmarble, erweitert das Spiel das Universum von The Seven Deadly Sins: Grand Cross und setzt den Schwerpunkt auf eine offene Action-RPG-Struktur. Stand 2026 befindet sich der Titel weiterhin in aktiver Entwicklung. Offizielle Gameplay-Präsentationen bestätigen die grundlegende Ausrichtung, zentrale Systeme und die technischen Ambitionen. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte, faktenbasierte Übersicht über den aktuellen Stand zu Release, Spielmechaniken und Designkonzept.

Veröffentlichungszeitraum und Entwicklungsstatus im Jahr 2026

The Seven Deadly Sins: Origin wurde erstmals 2021 offiziell von Netmarble als Next-Generation-Projekt nach dem kommerziellen Erfolg von Grand Cross vorgestellt. Im Gegensatz zum rundenbasierten Kampfsystem des Vorgängers wurde Origin als vollständig erkundbares Open-World-Action-RPG angekündigt. Das Entwicklerteam bestätigte, dass das Spiel mit Unreal Engine entwickelt wird und auf leistungsstarke mobile Geräte, PC und Konsolen abzielt.

Zwischen 2023 und 2025 veröffentlichte Netmarble mehrere Gameplay-Trailer auf internationalen Messen wie der G-Star sowie im Rahmen globaler Gaming-Events. Diese Präsentationen zeigten großflächige Umgebungen, Echtzeit-Kampfszenen und ein System zum Wechseln der Charaktere. Trotz anfänglicher Erwartungen auf einen Release im Jahr 2024 wurde der Start verschoben, um weitere Optimierungen und Systemerweiterungen vorzunehmen.

Stand Anfang 2026 hat Netmarble noch kein endgültiges weltweites Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben, jedoch bestätigt, dass geschlossene Beta-Tests in ausgewählten Regionen vor dem globalen Launch geplant sind. Zudem wurde eine plattformübergreifende Progression angekündigt, sodass Fortschritte zwischen Mobile- und PC-Versionen geteilt werden können.

Plattformverfügbarkeit und technische Ausrichtung

Das Spiel wird parallel für iOS, Android und PC entwickelt. In Investorenberichten wurde zudem über mögliche Konsolenversionen gesprochen. Anders als viele rein mobile Anime-RPGs ist Origin von Grund auf als plattformübergreifendes Produkt konzipiert, mit skalierbaren Grafikeinstellungen für unterschiedliche Hardware.

Gameplay-Aufnahmen zeigen dynamische Wettersysteme, vertikale Erkundungselemente und nahtlose Übergänge zwischen Kampf und Fortbewegung. Diese technischen Merkmale deuten auf eine moderne Open-World-Struktur hin, die auf langfristige Nutzung ausgelegt ist.

Das Monetarisierungsmodell wurde bislang nicht vollständig offengelegt. Charakterbasierte Beschaffungssysteme gelten als wahrscheinlich, jedoch betonten die Entwickler, dass zentrale Story- und Erkundungsinhalte nicht durch Paywalls eingeschränkt werden sollen.

Kern-Gameplay-Systeme und Kampfdynamik

Der größte Unterschied zu Grand Cross liegt im Kampfsystem. The Seven Deadly Sins: Origin setzt vollständig auf Echtzeit-Action-Kämpfe. Spieler steuern jeweils einen Charakter und können während des Gefechts zwischen Teammitgliedern wechseln, um Kombos und taktische Abfolgen zu erstellen.

Jede Figur verfügt über individuelle Fähigkeiten, die direkt aus der Anime-Vorlage übernommen wurden. Gezeigt wurden Elementarangriffe, Flächenschaden-Fähigkeiten, Ultimativ-Techniken und Synergieeffekte innerhalb der Gruppe. Das Kampfsystem kombiniert leichte und schwere Angriffe mit Abklingzeiten für Spezialfähigkeiten.

Bosskämpfe sind als mehrphasige, cinematische Begegnungen gestaltet. In Gameplay-Demonstrationen wurden riesige Gegner mit zerstörbaren Rüstungsteilen und interaktiven Umgebungen präsentiert. Dies deutet auf mechanische Tiefe jenseits reiner Wertevergleiche hin.

Erkundung, Weltstruktur und Progression

Die Spielwelt basiert auf Britannia, dem zentralen Kontinent der Serie. Städte, Wälder, Ruinen und Küstenregionen sind nahtlos miteinander verbunden. Klettern, Gleiten und Reittiere wurden in offiziellen Vorschauen gezeigt und erweitern die Bewegungsfreiheit.

Das Fortschrittssystem kombiniert storybasierte Hauptquests mit optionalen Nebenmissionen und Weltereignissen. Hinweise auf Rätselmechaniken, Sammelsysteme und instanzierte Dungeons deuten auf zusätzliche Langzeitmotivation hin.

Die Charakterentwicklung umfasst Levelaufstiege, Ausrüstungsverbesserungen und Talentoptimierung. Multiplayer-Elemente, darunter kooperative Boss-Raids, wurden bestätigt und sollen die Langzeitbindung stärken.

Anime RPG Kampf

Narrative Ausrichtung und Einbindung in das Franchise

The Seven Deadly Sins: Origin ist keine direkte Nacherzählung der Anime-Handlung. Stattdessen wird eine eigenständige Geschichte innerhalb desselben Universums präsentiert. Erste Informationen deuten darauf hin, dass Tristan, der Sohn von Meliodas und Elizabeth, eine zentrale Rolle spielt.

Dieser Ansatz ermöglicht sowohl die Rückkehr bekannter Figuren als auch die Einführung neuer Charaktere. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zur offiziellen Lore bestehen, ohne bestehende Handlungsstränge lediglich zu wiederholen.

Die japanische Originalvertonung mit bekannten Sprechern der Reihe wurde bestätigt. Informationen zu vollständigen englischen Synchronfassungen stehen 2026 noch aus, jedoch sind mehrsprachige Untertitel für den globalen Markt geplant.

Monetarisierungserwartungen und Langzeitstrategie

Obwohl Netmarble das endgültige Geschäftsmodell noch nicht im Detail erläutert hat, ist eine Free-to-Play-Struktur mit zeitlich begrenzten Charakter-Events wahrscheinlich. Bereits Grand Cross setzte stark auf rotierende Beschwörungssysteme.

Gleichzeitig betonten Entwickler in Interviews die Bedeutung eines fairen Zugangs für alle Spieler. Dies deutet auf Ausgleichsmechanismen hin, um ein übermäßiges Pay-to-Win-Gefälle zu vermeiden.

Nach dem Start sind saisonale Updates, zeitlich begrenzte Events und Story-Erweiterungen zu erwarten. Angesichts der bisherigen Live-Service-Strategie von Netmarble ist mit einer mehrjährigen inhaltlichen Unterstützung zu rechnen.